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Nk: “SPD-Idee: Wie wäre es mit einem Spielplatz für Senioren?”

Was sind das für Leute, die in den nächsten fünf Jahren in Pasewalks Stadtpolitik mitmischen wollen? Heute stellt der Nordkurier die Kandidaten der SPD vor. Womit wollen sie punkten?

SPD-OV_PWPASEWALK. Kommunalpolitik muss bisher Spaß gemacht haben. Das jedenfalls kommt einen in den Sinn, wenn man die Kandidaten der SPD da so sitzen sieht. Es sind die altbekannten Gesichter. Entweder waren sie Stadt vertreter oder arbeiteten in den Fachausschüssen mit. Marlies Kull und ihr Sohn Sascha allerdings wechselten die Fronten. Angetreten sind sie einst für die Linken. Doch die zerf leischten sich aufgrund von Querelen in der zurückliegenden Wahlperiode selbst. Die Fraktion fiel auseinander. Marlies Kull (56) verhehlt nicht, dass das für sie ein Grund war, zur SPD zu wechseln. In der Pasewalker Stadtvertretung habe man ohnehin nebeneinander gesessen. „Die SPD war für mich die Fraktion, die sich wirklich um die Kommunalpoitik gekümmert hat“, sagt die Früh-Rentnerin.

„Wir möchten, dass der von Rainer Dambach eingeschlagene Weg fortgeführt wird“, sagt Fraktionschef Michael Ammon. Ganz oben im Wahlprogramm steht für den Rechtsanwalt, sich darum zu kümmern, dass nach dem Verlust des Kreisstadtsitzes in Pasewalk nicht noch mehr wegbricht. Das Landratsamt soll als Außenstelle erhalten bleiben. Außerdem soll endlich der Ausbau des Hauses Am Markt 12 (ehemaliger Treppenkonsum) mit Bürgerbüro, Stadtinformation, Standesamt und Café in Angriff genommen werden. Michael Ammon (54) weiß, dass er mit dem nächsten Vorhaben nicht überall auf Zustimmung stößt. Aber er greift eine Idee des verstorbenen Bürgermeisters Dambach auf: Das Rathaus als Ganzes soll wieder an den Markt, sprich in das alte Landratsamt, ziehen.

Peter Plautz entschloss sich mit 71 Jahren, noch einmal anzutreten. „Ich bin in- teressiert an der Gestaltung der Stadt. Zuhause sitzen will ich nicht“, sagt er. Sein Steckenpferd ist die Ordnung und Sauberkeit. Ihn ärgern die Hinterlassenschaften der Hunde auf Gehwegen und in Blumenbeeten.

Wie man die Stadt besser vermarkten kann, darüber macht sich Peter Schoenbeck (49) Gedanken. „In Bernau kann man sich einen Stadtrundgang auf das Smartphone laden“, sagt er. Da wäre auch für Pasewalk schön. Eine zweisprachige Beschilderung der Stadt schwebt den Sozialdemokraten vor. Man muss unbedingt das Radwegenetz unter die Lupe nehmen, steht für Dietmar Wohlgemuth (56) fest. Die meisten Wege führen leider um die Stadt herum.

Manuela Pfensig-Ammon (54) geht es vor allem um den Erhalt des Lindenbades und um das weitere Bestehen des Jugendklubs „Happy Together“. Der verfüge nach seinem Umzug in den Gewerbepark über viel zu kleine Räume. Vertreter aller Fraktionen müssten sich nach der Wahl dazu verständigen, wie es mit dem Lindenbad weitergeht. Viel haben die Sozialdemokraten in ihr Programm geschrie- ben: Den Erhalt des Kulturforums Historisches U und ein Konzept für den Kürassierpark. Um mehr Kita-Plätze zu haben, soll unbedingt die AWO-Kita erweitert werden. Es darf auch weiterhin keine Nutzungsgebühren für die Sporthallen geben, fordern Pasewalks Sozialdemokraten. „Auch wenn jetzt erst einmal kein Geld da ist. Wir müssen überlegen, wie der Fußballverein trotzdem ein neues Gebäude bekommt“, sagt Michael Ammon. Selbst ein Spielplatz für Senioren schwebt ihm vor. „Wir müssen wieder eine Kümmerpartei werden“, sagt er. Außer den Genannten kandidieren für die SPD: Frank Deutschländer, Horst Krohn, Robert Krause und Sven Drockur.

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Unser Kreistagswahlflyer für den WB 9

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Herzlichen Glückwunsch an Sandra Nachtweih!

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Die Wahlsiegerin Sandra Nachtweih gemeinsam mit ihren beiden Söhnen.
Foto: www.sandra-nachtweih.de

Die SPD gratuliert der neuen Pasewalker Bürgermeisterin herzlich zum grandiosen Wahlerfolg.  Bereits im ersten Wahlgang ein so deutliches Ergebnis zu erhalten, spricht für den engagierten Wahlkampf von Sandra Nachtweih. Wir wünschen ihr viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Das vorläufige Endergebnis finden Sie hier. Zum Abschneiden der NPD bleibt zu sagen: die Wählerinnen und Wähler haben den Neonazis eine deutliche Abfuhr erteilt. Dennoch ist jede Stimme für die Rechtsextremisten, eine Stimme zu viel.

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