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Herzlich Willkommen!

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Arbeit im Kreistag, in den Stadt- und Gemeindevertretungen und in den Ausschüssen zu informieren. Scheuen Sie sich nicht, uns bei Fragen oder Anregungen zu kontaktieren. Herzlichen Dank für Ihr Interesse und viel Spaß beim Surfen.

Ihr Bernd Nabert


Keine sachgrundlose Befristung in der Verwaltung!

Um allen Menschen bei uns im Landkreis gleiche Chancen im Berufsleben zu eröffnen, müssen die Arbeitsbedingungen so gestaltet sein, dass auch Beschäftigte mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen leitende Aufgaben und Funktionen übernehmen können, z. B. indem solche Positionen mit zwei Halbtagstellen besetzt werden. Hier muss die öffentliche Verwaltung eine Vorbildfunktion einnehmen. Außerdem fordern wir den Landkreis Vorpommern-Greifswald auf, bei der Fortschreibung des Personalentwicklungskonzeptes hauptsächlich unbefristete Vollzeitstellen einzuplanen und für die Beschäftigten verstärkt Möglichkeiten zur zeitweiligen Arbeitszeitreduzierung mit einem Rückkehrrecht zur Vollzeitarbeit bereit zu halten.

Keine Privatisierung öffentlicher Aufgaben!

Wir sind entschieden gegen jede weitere Privatisierung öffentlicher Aufgaben oder Betriebe. Die öffentliche Daseinsvorsorge gehört in öffentliche Hand. Deswegen setzen wir uns für die kreisweite Rekommunalisierung bereits privatisierter Betriebe und Aufgaben ein.

Wohnortnahe Berufsausbildung

Die Berufsschulen an den Standorten Greifswald, Torgelow und Wolgast wollen wir fördern und weiter ausbauen. Schließungen oder Zusammenlegungen von Berufsklassen lehnen wir ab. Unser Ziel ist es stattdessen, weitere Berufsklassen hier anzusiedeln. Zudem ist es uns wichtig, die Erreichbarkeit der Berufsschulzentren für die Auszubildenden weiter zu verbessern.

Kreisverwaltung vor Ort – Bürgerbüros einführen

Wir werden kooperative Bürgerbüros einrichten, in denen alle für die Bürger*innen relevanten Serviceleistungen des Kreises erbracht werden – die maximale Entfernung vom Wohnort soll für niemanden mehr als 20 Minuten betragen. Dafür wollen wir Personal und Aufgaben vom Landkreis an die Ämter übertragen, so dass die Kreisverwaltung dichter an die Leute und die Gemeinden heranrückt. Dies trägt zu einer Dezentralisierung der Verwaltung bei, stärkt den ländlichen Raum und schafft gute Arbeitsplätze auf dem Land.

Kreisweites Anruf-Bussystem aufbauen – ILSE-Bus ausweiten

Wir wollen den öffentlichen Nahverkehr zu einer grundlegenden Serviceleistung für die Bürger*innen im Landkreis ausbauen: Alle sollen die Möglichkeit haben, den öffentlichen Nahverkehr dann zu nutzen, wenn sie ihn benötigen. Hierzu soll ergänzend zu den Stadtbusverkehren und dem Schülerverkehr ein kreisweites Anrufbus-System aufgebaut werden, das die Mobilität im Landkreis sicherstellt – an sieben Tagen in der Woche und an 365 Tagen im Jahr. Hierzu wollen wir die Erkenntnisse des ILSE-Projektes nutzen und das Rufbussystem auch als Zubringer für die Hauptverkehrslinien fördern.

Grenzüberschreitender ÖPNV nach Stettin

Es gibt immer mehr Leute in unserem Landkreis, die den grenzüberschreitenden Verkehr in Richtung Stettin nutzen. Viele polnische Arbeitnehmer*innen leben und arbeiten in der Grenzregion zu Polen. Die grenzüberschreitende Mobilität, der gute Kontakt zu und der enge Austausch mit unserer Nachbarregion ist aber nicht nur ein wichtiger Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zur wirtschaftlichen Entwicklung, sondern in einem vereinten Europa von unschätzbarem Wert! Daher wollen wir die grenzüberschreitende Mobilität stärker unterstützen. Davon kann besonders der südliche Teil unseres Landkreises profitieren.

Mehr Geld für Kultur!

Wir wollen Kultur stärker fördern und deswegen eine Kulturquote von 0,5% des Kreishaushaltes einführen. Erhöhen wollen wir die Mittel für kulturelle Projekte und die freie Kulturszene. Von besonderer Bedeutung sind die Musikschulen und Jugendkunstschulen, die wir erhalten und auf hohem Niveau fördern wollen.

Sportförderung im Landkreis verbessern!

Sport gehört für zehntausende Menschen in Vorpommern-Greifswald zu ihrem Alltag. Viele Sportler*innen bringen sich auch ehrenamtlich in ihre Städte und Gemeinden ein und stärken mit ihrem Engagement den Zusammenhalt. Sport ist außerdem gut für die Gesundheit und ein wichtiger Wegbereiter für Integration und Inklusion. Zudem werden hier schon unseren Jüngsten wichtige Werte wie Fairness, Respekt und Zusammenhalt vermittelt. Wer Sport treibt hat zudem die Chance, seine eigenen Grenzen auszuloten und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Deshalb wollen wir dieses Engagement stärker als bisher unterstützen. Die SPD Vorpommern-Greifswald fordert dazu eine Erhöhung der Sportfördermittel auf 600.000 Euro pro Jahr. Diese Mittelerhöhung soll vertraglich festgeschrieben werden, um den Sportvereinen im Landkreis Planungssicherheit zu bieten.

Kostenloses Ehrenamts- und Schülerticket!

Wir setzen uns für spezielle Angebote für besondere Nutzergruppen ein. So wollen wir ein Schülerfreizeitticket einführen und das kostenlose Schülerticket nach dem Vorbild des Landkreises Vorpommern-Rügen umsetzen. Um den Nahverkehr für Jugendliche attraktiver zu machen, wollen wir z. B. Nachtbusse für Jugendliche einrichten und den ILSE-Bus bis nach Greifswald fahren lassen. Für diejenigen, die sich ehrenamtlich engagieren, wollen wir ein kostenloses Ehrenamtsticket für den Nahverkehr einrichten.

Beste Feuerwehren für unseren Landkreis!

Die Freiwilligen Feuerwehren sind in unserem Landkreis nicht nur Brandbekämpfer*innen und Helfer*innen. Sie bilden in unseren Dörfern und Städten oftmals auch das Rückgrat für den sozialen Zusammenhalt. Für ein funktionierendes Gemeinwohl sind deshalb gut ausgestattet Wehren und motivierte Kamerad*innen unerlässlich.

Der Kreisfeuerwehrverband ist bei der Betreuung unserer Wehren ein verlässlicher Partner. Seine Arbeit wollen wir stärken und ihn dabei unterstützen, die beiden Geschäftsstellen in Pasewalk und Gützkow aufrecht zu erhalten. Wir wollen, dass der Landkreis die nötigen Investitionen finanziert. Der Haushaltstitel zur Beschaffung von Feuerwehrtechnik muss aufgestockt werden. Von künftigen Haushaltsspielräumen sollen die Wehren spürbar profitieren. Den bestehenden Finanzierungsschlüssel wollen wir zugunsten der Gemeinden verändern und den überalterten Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehren wollen wir modernisieren.

Die Wehren auch in den kleinsten Dörfern oder Ortsteilen unseres Landkreises wollen wir erhalten. Der Kreis soll den Wehren und Gemeinden bei der Mitgliederwerbung und Beschaffung unter die Arme greifen. Wir setzten uns für eine Zentralbeschaffung von Feuerwehrtechnik ein, die über den Kreis erfolgen soll. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch vor allem Aufwand. 

Ehrenamtlich aktive Feuerwehrmitglieder sollen künftig noch bevorzugter bei Stellenausschreibungen des Landkreises berücksichtigt werden.

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