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Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über unsere Arbeit im Kreistag, in den Stadt- und Gemeindevertretungen und in den Ausschüssen zu informieren. Scheuen Sie sich nicht, uns bei Fragen oder Anregungen zu kontaktieren. Herzlichen Dank für Ihr Interesse und viel Spaß beim Surfen.

Ihr Bernd Nabert


SPD-Fraktion fordert Einführung der Gelben Tonne im Landkreis

Höhere Bürger- und Umweltfreundlichkeit

gelbe TonneDie SPD-Kreistagsfraktion hat für die Sitzung des Kreistages am 07.12.2020 einen Antrag eingebracht, welcher fordert, dass der Landrat die Voraussetzungen für die Einführung gelber Tonnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt schafft.

Falko Beitz, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag Vorpommern-Greifswald, führt hierzu aus: „Ich möchte, dass auf der Straße verwehte und durch Tiere aufgerissene Gelbe Säcke endlich der Vergangenheit angehören! Mit einem einheitlichen Abholsystem können wir zudem die Bürgerfreundlichkeit erhöhen. Außerdem ist mir die höhere Umweltfreundlichkeit, weil die Kunststoffabfälle durch die Gelben Säcke selbst entfallen, wichtig[1]. Auch gäbe es nie mehr das Problem, dass es einen Engpass beim Nachschub mit Gelben Säcken gibt. Über die ablehnende Haltung einiger Mitglieder des Finanzausschusses bin ich sehr enttäuscht und hoffe auf ein Umdenken seitens der Fraktionen.“[1] Gelbe Tonnen halten durchschnittlich 15 Jahre, in dieser Zeit verbraucht ein Haushalt mindestens 450 Gelbe Säcke.[1]

Erik von Malottki, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag Vorpommern‑Greifswald, ergänzt hierzu: „Durch eine Umstellung auf Gelbe Tonnen würde das Problem der Lagerung befüllter Gelber Säcke entfallen, was vor allem für Haushalte ohne Keller von Vorteil ist. Zudem entstehen für die Bürgerinnen und Bürger keine zusätzlichen Kosten durch die Umstellung, so dass die Vorteile aus unserer Sicht klar auf der Hand liegen. Der Landkreis sollte mit der allgemeinen Einführung dem erfolgreichen Beispiel des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte folgen, der diese Einführung bereits zum 01.01.2021 umgesetzt hat. Umso enttäuschender ist nun die Blockadehaltung einiger Fraktionen, insbesondere der CDU, gegenüber diesen Verbesserungen. Auch diese Fraktionen, sollte die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ins Zentrum ihrer Arbeit rücken. Wir sind davon überzeugt, dass es in der Bevölkerung eine große Mehrheit für die Einführung der Gelben Tonne gibt.“

[1]Quelle: Abfallentsorgung Kreis Kassel
https://www.abfall-kreis-kassel.de/fileadmin/dateien/externe-dateien/2020_pdf/FragenAntworten/Fragen_und_Antworten_Gelbe_Tonne.pdf

Kreistag auch in der Pandemie handlungsfähig halten

SPD- und Grüne Kreistagsfraktion fordert Einführung hybrider Sitzungen

Die SPD-Kreistagsfraktion hat gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Greifswald für die Sitzung des Kreistages am 07.12.2020 einen Antrag eingebracht, welcher fordert, dass die Kreisverwaltung die Voraussetzungen für die Einführung hybrider Sitzungen der beratenden Fachausschüsse einführt.

Falko Beitz, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag Vorpommern-Greifswald, führt hierzu aus: „Uns ist wichtig, dass der Kreistag auch in der derzeitigen Pandemiesituation handlungsfähig bleibt. Deswegen wollen wir hybride Sitzungen einführen, bei denen es auch möglich ist, dass sowohl die Interessierte Öffentlichkeit als auch Ausschussmitglieder, beispielsweise, weil sie einer Risikogruppe angehören, online zuschalten können. Dazu muss die Kreisverwaltung die notwendigen technischen Voraussetzungen schaffen.“

Beitz widerspricht den rechtliche Bedenken, die von Seiten der Kreisverwaltung geäußert wurden, da „Beschlüsse in den beratenden Fachausschüssen rechtlich ohnehin nicht bindend sind, müssen wir gerade in einem der größten Landkreise Deutschlands neue Möglichkeiten der politischen Arbeit der Partizipation der Ausschussmitglieder und der Bürger*innen ausprobieren. Hier können wir Vorreiter sein und damit ein gutes Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang in Zeiten der Coroanpandemie abgeben.“

SPD V-G sagt Kreisparteitag ab

Die zweite Welle der Covid-19-Pandemie zwingt den Kreisvorstand der SPD VG zur Absage des für den kommenden Samstag geplanten Kreisdelegiertentag, auf dem neben einer Vielzahl von inhaltlichen Anträgen auch über die Neubesetzung des Kreisvorstandes entschieden werden sollte.

„Die aktuellen Zahlen und Inzidenzwerte für die Bundesrepublik Deutschland und insbesondere auch für den Landkreis Vorpommern-Greifswald würden nach derzeitiger Verordnungslage die Durchführung am Reformationstag zwar zulassen, wir sind uns jedoch unserer Verantwortung bewusst. Die Gefahr der Verbreitung des Virus bei einer Veranstaltung mit über 80 Teilnehmern ist einfach zu groß“, erklärt SPD-Kreisvorsitzender Bernd Nabert.

Sein Stellvertreter Patrick Dahlemann, MdL, ergänzt: „Auf Landesebene haben wir uns mit dieser sensiblen Frage intensiv beschäftigt. So sind neben allen Parteitagen mit Vorstandswahlen auch die Kandidatenaufstellungen für die Bundestagswahl erstmal abgesagt. Jetzt geht es darum, dass wir alle unseren Teil zur Eindämmung des COVID-Virus beitragen. Wir haben hierbei eine besondere Vorbildfunktion, so schwer es auch ganz offen gesagt fällt.“

Erik von Malottki, stellvertretender Kreisvorsitzender und designierter Bundestagskandidat bedauert, dass aufgrund des abgesagten Kreisdelegiertentags in Torgelow der SPD der Diskurs zu den vielen guten Anträgen der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften nicht auf einer Präsenzveranstaltung stattfinden kann. „Hierfür prüfen wir eine andere Plattform durch die Nutzung der digitalen Möglichkeiten. Auch insgesamt sind wir bei uns gut aufgestellt. Alle Landtagskandidaten sind aufgestellt. Wir arbeiten mit Hochdruck an den inhaltlichen Programmpunkten. Und aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.“

SPD Kreistagsfraktion kritisiert Antrag von CDU, FDP, Linken und Grünen gegen das Gesetz zur Elternbeitragsbefreiung auf der Kreistagssitzung am 12.10.2020

Am 12.10.2020 wollen die Fraktionen von CDU, FDP, Linken und Grünen im Kreistag eine Klage gegen das Gesetz zur Elterngeldbefreiung auf den Weg bringen. Die SPD Kreistagsfraktion kritisiert diesen Antrag und wird ihn im Kreistag ablehnen. 

Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagfraktion, Falko Beitz: „Der Vorstoß von CDU, FDP, Linken und Grünen ist ein Schlag ins Gesicht von vielen Eltern, die durch die Elternbeitragsbefreiung entlastet worden sind. Besonders für unseren Landkreis mit seinem niedrigen Lohnniveau ist das Gesetz zur Elternbeitragsfreiheit eine sehr wichtige Entlastung für alle Eltern. Durch eine Klage wird diese Entlastung gefährdet, auch wenn die einbringenden Fraktionen etwas anderes behaupten.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Bildungsausschusses im Kreistag, Erik von Malottki ergänzt: „Die CDU und die sie unterstützenden Parteien gefährden nicht nur die Entlastung der Eltern, sondern auch die Gehaltsanpassungen für alle Erzieher*innen innerhalb der letzten zwei Jahre. Diese sind durch den neuen Finanzierungsmechanismus des KiFöG erst möglich geworden. Denn das Land trägt nun 54,5% aller Kosten, inklusive Personalkostensteigerungen. Eltern und Erzieher*innen drohen damit die größten Verlierer dieses Vorstoßes zu werden. In der Stadt Greifswald werden außerdem die Kinder in den Kindertagesstätten zu den Verlierern gehören. Denn die beliebten und wichtigen KiTa-Budgets wären im Falle einer erfolgreichen Klage und einer Rückkehr zum alten System nicht mehr finanzierbar. Jede und jeder Greifswalder Abgeordnete, der diesen Vorstoß unterstützt, tut dies zulasten der erfolgreichen KiTa-Budgets.“ 

Erik von Malottki ergänzt weiter: „Die Befreiung der Eltern von den KiTa-Gebühren war ein bildungs- und sozialpolitischer Meilenstein, auf den wir stolz sein sollten. Dass die CDU-Fraktion und Landrat Sack diese Lohnerhöhung für alle Eltern nun gefährden zeigt, dass sie den Kontakt zu den Menschen verloren haben.“

Abschließend erklärt Falko Beitz: „Wir fordern alle Kreistagsmitglieder auf, sich mit den Folgen ihres Handelns zu beschäftigen. Bei einer Rückkehr zum alten Finanzierungssystem werden die Gemeinden und Eltern alle zukünftigen Personalkostensteigerungen zu tragen haben. Eine Rückkehr zum alten System schadet somit Eltern, Erzieher*innen und Gemeinden. Wir werden diesen Vorstoß deswegen mit allen Mitteln verhindern.“ 

Kompromiss zum Kita-Personalschlüssel – Ihre Meinung ist gefragt

Nachdem mehr als 5.000 Unterschriften für unseren Bürger*innenentscheid zur Verbesserung des Kita-Personalschlüssel gesammelt wurden, hat der Landrat jetzt einen Kompromiss vorgelegt (Details dazu könnt ihr dem Nordkurier Artikel entnehmen), welcher die Schaffung 51 neuer Erzieher*innenstellen vorsieht.

Wir wollen gerne von euch wissen, was ihr davon haltet, weswegen wir uns über Rückmeldung auf unserer Facebook Seite, bei Instagram oder per E-Mail freuen würden.

Weg zum Erhalt der Eisdiele in Sarnow ausgelotet

SPD-Kreistagsfraktion unterstützt Bemühungen zum Erhalt der Eisdiele

Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt die Betreiber der Softeisdiele Sarnow in ihren Bemühungen zur Kompromissfindung bei der Bereitstellung von Parkflächen. Dazu führten Dr. Günther Jikeli, Mitglied des Infrastrukturausschusses, und Bernd Nabert, Mitglied des Ausschusses für Landwirtschaft und Umwelt, Gespräche vor Ort. Zusätzlich nahm Dr. Günther Jikeli auch an einem Gespräch mit den Betreibern, dem Straßenbauamt Neustrelitz, dem Straßenverkehrsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Sarnow und der Polizei, teil.

Als gangbare Lösung wurde dabei skizziert, dass die Gemeinde eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h sowie ein Überholverbot für entsprechenden Bereich der Bundesstraße 197 zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit beantragt. Weiterhin sollen die Betreiber ausreichende Parkflächen auf dem Hof bereitstellen und einen Antrag auf Sondererlaubnis zur Führung einer Eisdiele an der Bundestraße beim Straßenbauamt Neustrelitz stellen. Dabei sind die geltenden strengen Regelungen insbesondere für die Werbung an Bundesstraßen unbedingt zu beachten.

Dr. Günther Jikeli, Mitglied im Infrastrukturausschusses des Landkreises Vorpommern-Greifswald, stellt hierzu fest: „Ich freue mich, dass hier eine gute Lösung für die Betreiber in Sicht ist. Der Zuspruch für die Softeisdiele in den letzten Monaten spricht eindeutig dafür, dass es einen Bedarf für den Laden gibt. Das solch ein Geschäft auch in einer kleinen Gemeinden funktionieren kann, ist ein tolles Beispiel, dass auch der ländliche Raum gute Chancen für wirtschaftliche Projekte bietet.“

Aktueller Stand Bürger*innenbügehren

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie als einer der drei Initiatoren des Bürgerbegehrens über den aktuellen Stand des Bürgerentscheides informieren. Aktuell liegen uns 3500 Unterschriften direkt vor. Das ist nach genau einem Monat seit Start des Bürgerbegehrens am 09.08.2020 ein sehr schönes Ergebnis. Die Unterschriften kommen aus allen Regionen des Landkreises. Schwerpunkte sind aktuell: Ueckermünde, die Insel Usedom, Anklam, Jarmen, Pasewalk, Greifswald, Lubmin, Wolgast und Torgelow.

Wir haben uns entschlossen alle Beteiligten zu bitten ihre Sammlung zum 21.09.2020 abzuschließen. Nachzügler können noch bis zum 1.10.2020 sammeln und gehen dann ebenfalls in die Zählung ein. Wir versuchen möglichst Unterschriften über die notwendigen 4000 Unterschriften hinaus zu sammeln, da einige Unterschriften wegen fehlender Angaben oder Zweitwohnsitz ungültig sein könnten. Die Unterschriften im Umlauf und eine letzte Intensivierung der Sammlung sind jetzt also von höchster Bedeutung!

Alle Unterstützer können sich melden, wenn wir die Unterschriften abholen sollen (Telefon: 0173/2654602). Gerne können die originalen Listen auch an folgende Adresse geschickt werden: SPD-Regionalgeschäftsstelle, Weißgerberstraße 14, 17489 Greifswald. Sollten weitere Unterschriftenlisten benötigt werden, dann sind diese unter https://www.spd-vorpommern-greifswald.de herunterladbar.

Wir wollen allen Beteiligten für Ihre bisherige Hilfe danken. Ohne die Hilfe von Eltern, Großeltern und ErzieherInnen hätten wir dieses schnelle Ergebnis niemals erzielen können. Gemeinsam werden wir den Personalschlüssel in Vorpommern-Greifswald endlich verbessern. Mit jeder Unterschrift steigt die Chance, dass die Verwaltung und die Kreistagsmehrheit endlich umdenkt und die Bedingungen für die Kinder in unserem Landkreis verbessert.

Beste Grüße,

Erik von Malottki,
Initiator des Bürgerbegehrens und Kreistagsmitglied

SPD Kreisverband Vorpommern-Greifswald initiiert Bürgerbegehren zur Verbesserung des Kita-Personalschlüssels im Landkreis

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Nach mehreren Anläufen, die Betreuungssituation in den KiTas in Vorpommern-Greifswald durch eine Erhöhung des Personalschlüssels zu verbessern, hat der Kreistag auf seiner letzten Sitzung mit einer Stimmenmehrheit von CDU und AfD letztlich einen nach einjähriger Diskussion in den verschiedenen Gremien ausgehandelten Kompromissvorschlag des Jugendhilfeausschusses zu diesem Thema endgültig abgelehnt.

Hintergrund ist, dass der Landkreis Vorpommern-Greifswald über den landesweit schlechtesten Personalschlüssel aller Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern verfügt. Dies belegt auch der vor Kurzem veröffentlichte Ländermonitor „Frühkindliche Bildung“ der Bertelsmann-Stiftung [1].

Der SPD Kreisverband will diesen Zustand nicht länger akzeptieren und hat sich deshalb dazu entschieden, ein Bürgerbegehren zur notwendigen Erhöhung des Personalschlüssels in den Kindertagesstätten im Landkreis Vorpommern-Greifswald zu initiieren. Ziel ist es, den Personalschlüssel innerhalb eines Jahres auf das Niveau des Landkreises Vorpommern-Rügen zu erhöhen.

Mit einem besseren Personalschlüssel können die Träger der Kindertagesstätten bei den regelmäßigen Verhandlungen mit dem Landkreis einen höheren Bedarf an Kita-Beschäftigten geltend machen, um krankheits-, weiterbildungs- und urlaubsbedingte Fehlzeiten ihrer KiTa-Betreuerinnen und -betreuer auszugleichen. Der aktuelle Personalschlüssel in Vorpommern-Greifswald sieht nur 26 Urlaubstage und 10 Krankheitstage vor, für die Personal bereitgestellt und damit auch entsprechende Personalkosten durch den Landkreis refinanziert werden. Dies führt dazu, dass die gesetzlich vorgeschriebene Fachkraft-Kind-Relation nur schwer von den KiTas eingehalten werden kann und dass die Arbeitsbelastung der Erzieherinnen und Erzieher sehr hoch ist.

Der SPD Kreisverband will mit einer Unterschriftensammlung einen Bürgerentscheid zu dem Thema erzwingen. Dazu werden in den nächsten drei Monaten Informationsveranstaltungen in allen größeren Gemeinden des Landkreises stattfinden und Unterschriftenlisten ausgelegt. Es werden insgesamt 4.000 Unterschriften von Wahlberechtigten im Landkreis Vorpommern-Greifswald ab 16 Jahren benötigt, damit die Kreisverwaltung einen Bürgerentscheid durchführen muss.

Hierzu erklärt Erik von Malottki, stellvertretender Kreisvorsitzender und einer der Initiator*innen des Bürgerbegehrens: „Wir sind uns sicher, dass eine deutliche Mehrheit der Leute im Landkreis einen besseren Personalschlüssel in den Kindertagesstätten unterstützt. Deswegen wollen wir die Entscheidung in die Hand der Wählerinnen und Wähler geben. Diese wissen am besten, wo die Prioritäten des Landkreises liegen sollten. Aber die 4.000 Unterschriften sammeln sich nicht von alleine: Wir sind auf die Unterstützung von Erzieher*innen, Eltern und Großeltern angewiesen. Gemeinsam können wir den Landrat, die Kreisverwaltung und die Kreistagsmitglieder umstimmen. Es wird Zeit, dass wir nicht länger das Schlusslicht aller Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern beim Personalschlüssel in den KiTas sind.“

Anna Eschenburg, Erzieherin und Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens, ergänzt: „Ich rufe alle Erzieherinnen und Erzieher auf, sich an der Unterschriftensammlung zu beteiligen. Nur meckern über die schlechte Arbeitssituation reicht nicht aus. Die Kinder und die Beschäftigten haben bessere Bedingungen verdient.“

Patrick Dahlemann, Mitglied des Landtages, ergänzt: „Zum Kinderland MV gehört neben der beitragsfreien KiTa vor allem auch die gute Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher in unserem Land. Um weiterhin KiTa Erzieher*innen zu gewinnen, brauchen wir attraktive Rahmenbedingungen für das Personal. Hier hat der Personalschlüssel eine ganz besondere Bedeutung. Deshalb wollen wir in den kommenden Wochen zusammen mit den Eltern, Erzieher*innen und Trägern gemeinsam ins Gespräch kommen und bitten um Unterstützung.

Theresa Ahrenskrieger, Mutter zweier Kinder im KiTa und Hort-Alter, erklärt abschließend: „Ich finde es richtig, dass es ein Bürgerbegehren zu dem Thema gibt. Als Mutter weiß ich, wie schwer der Arbeitsalltag der Erzieher*innen ist und ich wünsche mir, dass sich die Arbeitsbedingungen für die Erzieher*innen verbessern. Das ist auch im Sinne meiner Kinder. Ich verstehe nicht, warum unser Landkreis beim Personalschlüssel so viel schlechter ist, als die anderen Landkreise. Die Kinder in Vorpommern-Greifswald sind genau so viel wert und benötigen die gleiche Unterstützung, wie die Kinder in Vorpommern-Rügen.“

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[1] vgl. Kathrin Bock-Famulla, Anne Münchow, Jana Frings, Felicitas Kempf, Julia Schütz (2019): Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2019. Verlag Bertelsmann-Stiftung.https://www.laendermonitor.de/de/fokus-regionale-daten/personal-und-einrichtungen/personalschluessel/?tx_itaohyperion_pluginview%5Baction%5D=overview&tx_itaohyperion_pluginview%5Bcontroller%5D=PluginView&cHash=3b5fedc9996005612a8ad1b1f687ad29

Radweg Neuendorf-Vierow muss schnellstmöglich realisiert werden

SPD-ThemenTour beschäftigt sich mit Lückenschluss im Radweg Greifswald-Lubmin

Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion sowie Vertreter*innen des Amtes Lubmin und der Kreisverwaltung machen sich gemeinsam ein Bild vor Ort über mögliche Trassenführungen des Radweges

Die Fortsetzung ihrer ThemenTour 2020 führte die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion am 28.7.2020 nach Brünzow, um sich ein Bild über den Planungsstand des Radweges Neuendorf-Vierow zu verschaffen. Vor Ort trafen die Sozialdemokraten Brünzows Bürgermeister Jens Kortmeyer, seinen Stellvertreter Bernd Haase, Astrid Holzhüter, Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Lubmin, sowie Eva Held,  Koordinatorin touristischer Wegenetze des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der geplante Lückenschluss des Radweges Greifswald-Lubmin so schnell wie möglich realisiert werden muss.

Nach der Begutachtung möglicher Trassenführungen wurde die Thematik im Anschluss per Videokonferenz mit Jens Krage, Leiter der Straßenbauamtes Neustrelitz, Anke Kossack, Leiterin des Dezernates 1, Verwaltung, Betrieb und Verkehr, des Straßenbauamtes Neustrelitz, sowie Franziska Scheunemann, Mitarbeiterin Umweltschutz beim Straßenbauamt Neustrelitz zum geplanten Radweg und dessen Trassenverlauf.

Falko Beitz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion erklärt hierzu: „Ich bin froh, dass wir wichtige Beteiligte an einen Tisch holen konnten und im Ergebnis Herr Krage zugesagt hat gemeinsam mit dem Amt Lubmin zeitnah die Bürger*innen über den geplanten Radweg zu informieren. Da Grunderwerb erforderlich sein wird, ist es vor allem wichtig, mit den betroffenen Landeigentümern frühestmöglich das Gespräch zu suchen. Dabei müssen neben finanzieller Entschädigungen auch Ausgleiche in Form von Ersatzflächen in Betracht gezogen werden.“

Frank Tornow, erster stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Mitglied der Gemeindevertretung Lubmin, ergänzt: „Es ist wichtig, dass der Radweg noch bis zum Ende Förderperiode 2023 fertigstellt wird. Denn bisher fehlt dieses Teilstück noch, um endlich einen durchgängigen straßenbegleitenden Radweg von Greifswald bis Lubmin zu haben. Dieser ist jedoch für die Entwicklung der gesamten Region wichtig. Deshalb bin ich froh, dass sich das Straßenbauamt so kooperativ zeigt.“

Das Amt Lubmin hat sich bereit erklärt die Informationsveranstaltung mit dem Straßenbauamt Neustrelitz vor Ort zeitnah zu organisieren.

Anwohnerwünsche bei Reparatur der Kreisstraße in Krenzow berücksichtigen

SPD-Kreistagsfraktion unterstützt Anliegen der Anwohner*innen mit Antrag

Zur Sitzung des Infrastrukturausschusses am 6.8.2020 hat die SPD-Kreistagsfraktion einen Antrag eingereicht, welcher vorsieht, dass die im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 196.000 Euro für die Reparatur der Kreisstraße 19 als Ortsdurchfahrt Krenzow in Rücksprache mit der Gemeinde Rubkow als Interessenvertreter der Anwohner*innen einzusetzen sind. Dies beinhaltet insbesondere eine Beibehaltung des Kopfsteinpflasters in ursprünglicher Breite, ein beidseitiges Parkverbot, eine Lastbegrenzung für LKW mit mehr als 7,5 Tonnen sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern.

Falko Beitz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion erklärt hierzu: „Eine Sanierung einer Kreisstraße, insbesondere, wenn es sich dabei um eine Ortsdurchfahrt handelt, muss immer in Rücksprache mit den Anwohner*innen und der zuständigen Gemeinde erfolgen. Eigentlich ist dies bei uns im Landkreis geübte Praxis. Warum die Beschlüsse der Gemeinde Rubkow bisher keine Berücksichtigung finden ist mir ehrlicherweise schleierhaft. Wenn wir 196.000 Euro investieren muss dies auch dazu führen, dass sich die Lebensqualität für die Bürger*innen verbessert.“

Dr. Günther Jikeli, Mitglied im Infrastrukturausschusses des Landkreises Vorpommern-Greifswald, ergänzt: „Unsere Gespräche mit den Anwohner*innen haben deutlich gemacht, dass der derzeitige Zustand so nicht haltbar ist und die Lebensqualität für die Einwohner*innen in Krenzow, insbesondere durch den Durchgangsverkehr von LKW als Schleichweg, stark eingeschränkt wird. Die anstehende Reparatur sollte genutzt werden, um die von der Gemeindevertretung Rubkow geforderten Maßnahmen umzusetzen.“

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