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Geplanter Swine-Tunnel: Swinemünder Stadtspitze sieht keine Verkehrsbelastung auf der B 110

2015_12_02 Hafen SwinemündeDer Arbeitskreis Wirtschaft der Kreistagsfraktion SPD-Grüne informierte sich aus erster Hand bei der stellvertretenden Swinemünder Stadtpräsidentin Barbara Michalska zu möglichen Auswirkungen des geplanten Tunnelbaus unter der Swine. Es gibt auf deutscher Seite große Befürchtungen, dass der Swine-Tunnel einen starken zusätzlichen PKW- und LKW- Verkehr auf den deutschen Straßen der Insel Usedom auslöst. Vor allem besteht die Sorge, dass der im Ausbau befindliche Container-Hafen einen erheblichen Güterverkehr generiert und sich ein LKW-Schleichweg von Swinemünde in Richtung Hamburg auf der B110 über den Inselsüden entwickelt. Diese Route brächte auf dem Weg nach Hamburg eine Einsparung von etwa 175 km und wäre damit attraktiv für die polnischen Spediteure.Dies sieht man auf polnischer Seite ganz anders. Hier ist man der Meinung, dass sich der LKW-Verkehr von Swinemünde ausschließlich nach Stettin orientiert.„Die Fraktion fordert daher von der Landes- und Bundesregierung eine Experten-Analyse und ggfs. geeignete Maßnahmen, um zusätzlichen LKW-Verkehr von der Insel Usedom fern zu halten“, so der Sprecher des Arbeitskreises Dr. Günther Jikeli (SPD).

Norbert RaulinFraktionsvorsitzender

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